So manch eine wird sich vielleicht fragen: Wo ist eigentlich Rosa? Sie ist auf den aktuellen Bildern ja gar nicht mehr drauf. Das ist richtig! Rosa ist jetzt fast elf Jahre alt und seit ein bis zwei Jahren stelle ich fest, dass sie den mehrtägigen Touren nicht mehr gewachsen ist. Sie wandert sehr gerne noch mal auf der schwäbischen Alb mit uns, wenn wir auf Tagestour sind, oder auch Tagestouren in den Alpen, aber so mehrere Tage hintereinander, da ist sie irgendwann total müde und so habe ich dann entschlossen, sie zu Hause zu lassen.
Hier war Rosa bei Tagestouren im Rofangebirge dabei:



Und wo bleibt Rosa, wenn ich mehrtägig unterwegs bin?
Wenn ich mit meinem Mann unterwegs bin, geht sie zu Freunden und wenn ich mit Freundin unterwegs bin, oder alleine, dann kann sie ja bei meinem Mann bleiben. Manchmal sitzt sie dann am Türchen vor dem Haus und wartet auf mich. Das ist dann sehr schwer für mich, aber auf der anderen Seite hat alles seine Zeit und da muss ich auch Vernunft walten lassen.
Mit einem alten Hund ins Gebirge. Das ist nicht nur für mich ein Risiko, sondern auch für andere. Wenn der Hund im Tritt unsicher wird, kann er zum Beispiel einen Steinschlag auslösen oder selber stürzen und das möchte ich vermeiden.
Es gibt auch Vorteile ohne Hund unterwegs zu sein. Ich muss mir nicht so viel Gedanken um die Buchung der Hütten machen (nehmen die Hunde oder nicht?) und so ist die Planung viel viel einfacher. Und ich wähle im Moment gerne Touren, die für einen Hund sowieso zu schwer wären. Ich habe in den vergangenen Jahren einfach für mich entdeckt, dass gerade die ausgesetzten und anspruchsvollen Steige und auch Klettersteige mir sehr viel Spaß machen. Ich fordere mich gerne heraus und da ist es gut, nicht auch noch auf einen Hund achten zu müssen.
Mal sehen, wie es in Zukunft wird. Aber vorerst bleibt Rosa mal zu Hause und vielleicht gibt es ja irgendwann einen weiteren Hund, den so genannten „Übergangshund“. Das hatten wir bei unserer Vorgänger Hündin auch, dass Rosa und Ronja dann einige Jahre gemeinsam bei uns waren. Ihr dürft gespannt sein.


Aber eins muss noch gesagt werden: ein Hoch auf Rosa! Sie ist der beste und tollste Berghund, den ich kenne. Sie hat mich über fast zehn Jahre treu begleitet, hat alle Herausforderungen super gemeistert und eine geniale Ausdauer bewiesen. Oft war sie mein Pacemaker und Pathfinder! Sie ist mutig und vorsichtig, das macht sie so besonders!
Ein paar Bilder aus der „Trekkingzeit“:









